#FOOD Zucker – Gefahr erkannt?!

Im Sommer 2017 sahen meine Familie und ich eine sehr informative Dokumentation… es ging um den Zuckerkonsum in unserer heutigen Gesellschaft. Zuckerfallen, Folgen und Auswirkungen von übermäßigem Konsum von Zuckerarten waren das Thema.

Ich fand das Thema sehr interessant und beschloss mich mehr damit zu befassen. Online und auch über andere Medien informierte ich mich weiter.

Mit meiner Familie gemeinsam machten wir den Selbstversuch und verzichteten für eine befristete Zeit komplett auf Zucker und Produkte die mehr als 0.5 g pro 100 g Zucker enthielten. Da fiel Einiges raus…. mir war nicht bewusst wieviel Zucker z.B. in einem Brot stecken konnte oder in Nudeln….

Der Gang durch den Supermarkt war nicht mehr mal nebenbei mir einen kurzen Sprung erledigt. Etiketten wurden jetzt noch genauer studiert. Zu beachten sind natürlich auch alle Benennungen von Süßungsmitteln wie z.B. Saccharose, Fruktose, Glukosesirup, Mannose, Dextrose, Laktose, Maltose, Süßmolkenpulver, Maisstärke, Maltodextrin und vielen mehr.

„Maximal empfohlene Zuckermenge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 25 Gramm pro Tag!“

Die ersten Tage waren nicht wirklich leicht…hier spielte meiner Meinung nach viel der Kopf mit da man sich auf „Entzug“ gesetzt hatte. Das man sich wie auf „Entzug“ fühlte, ist kein Wunder, wenn man bedenkt das Zucker das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und uns ein Wohlgefühl spendet wie ebenso Cannabis oder auch Kokain. Nicht das wir im Durschnitt eine übermäßige Menge Zucker zu uns nehmen würden, aber wenn man die die maximal empfohlene Zuckermenge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 25 Gramm pro Tag bedenkt, nahmen wir Zuviel Zucker zu uns.  Hier ist auch anzumerken, dass unser Körper eigentlich überhaupt keinen Zucker benötigt. Unser Körper ist in der Lage den Zucker (die Energie) die er benötigt aus Kohlenhydraten selbst zu produzieren. Dies bedeutet im Klartext, dass alles was wir an Zucker zu uns nehmen on Top ist, und eigentlich nicht benötigt wird.

Ich werde den Zucker, auch in seinen Variationen jetzt nicht auf Teufel komm raus meiden oder verteufeln… aber unser Zuckerverzicht hat uns den Umgang mit Zucker wieder bewusster gemacht. Um diesen bewussten Umgang beizubehalten, bauen wir immer wieder einen befristeten Zuckerverzicht ein und das Thema wird nicht wieder aus den Augen verloren.

Die Folgen und Auswirkungen unseres Zuckerkonsums in der Gesellschaft sind ja deutlich nachzuweisen. Diabetes ist zu einer unserer Volkskrankheiten geworden. Aber auch andere Krankheiten wie hoher Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Übergewicht sind nicht unter den Tisch zu kehren. Auch gibt es Hinweise dass durch die Insulinrezeptoren auf Krebszellen deren Wachstum durch Zucker begünstigt wird. Zusätzlich hat Zuviel Insulin auch schlechte Auswirkungen auf unser Gehirn und kann Krankheiten wie Alzheimer fördern.

Ich könnte über dieses Thema noch viel mehr schreiben und mehr ins Detail gehen, aber was mir bei diesem Blogpost wichtig ist, dass jeder seinen Zuckerkonsum mal überdenken sollte und bewusster mit diesem Thema umgehen sollte.

Bin gespannt auf Eure Meinung zu diesem Thema!

 

 

 

 

 

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